SPD-Landtagsfraktion kritisiert geplanten Entzug des Schutzes des „Hohen Buchener Walds“

28. Mai 2015 | Umweltpolitik

Abgeordnete Petersen und Biedefeld verlangen Moratorium für den Steigerwald

Die SPD-Landtagsfraktion kritisiert die von der Regierung von Oberfranken geplante Rücknahme der Ausweisung des Schutzgebiets "Hoher Buchener Wald" im Steigerwald. Die unterfränkische Abgeordnete Kathi Petersen aus Schweinfurt verlangt ein Moratorium bis alle Fakten geklärt sind: „Dafür haben wir eine Machbarkeitsstudie beantragt. Der 'Hohe Buchene Wald' ist ein derart einzigartiges und schützenswertes Naturdenkmal, dass jetzt nicht schnell, schnell neue Fakten geschaffen werden dürfen. Es gibt keinen Zeitdruck".

Ihre oberfränkische Landtagskollegin Susann Biedefeld aus Coburg sorgt sich um die Auswirkungen einer solchen Zurückstufung auf die Chancen der Region zum Weltnaturerbe erklärt zu werden. „Wenn es die Staatsregierung wirklich ernst damit meint, wird das nicht ohne eine Absicherung des 'Hohen Buchener Walds' gehen. Ich appelliere an die CSU-Staatsregierung, das Wohl und die Entwicklungschancen des Steigerwalds in den Mittelpunkt zu stellen - und nicht eine reine Machtdemonstration durchzuexerzieren".

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