„Steigerwald-Entscheidung von Scharf absurd“

13. August 2015 | Umweltpolitik

Bayerische Umweltministerin hebt Schutzstatus für „Hohen Buchenen Forst“ endgültig auf/ MdL Petersen: „Diese Entscheidung ist widersinnig“

Als schlichtweg absurd bezeichnet die SPD-Landtagsabgeordnete Kathi Petersen (Schweinfurt) die Tatsache, dass Umweltministerin Ulrike Scharf den Schutzstatus für den „Hohen Buchenen Wald im Ebracher Forst“ aufgehoben hat.

„Im „Waldnaturschutzjahr 2015“ macht die für Umweltschutz zuständige Staatsministerin gegen die einhellige Meinung der Fachwelt die Ausweisung des entsprechenden Gebiets als geschützter Landschaftsbestandteil wieder rückgängig“, so Petersen. „Es liegt die Vermutung nahe, dass ökonomische Interessen ausschlaggebend waren“.

Hätte man auf Naturschutzexperten gehört, hätte man zu einem anderen Ergebnis gelangen müssen. Selbst im direkten Umfeld von Ulrike Scharf war man laut Süddeutscher Zeitung zu dieser Erkenntnis gekommen. Mit dieser Entscheidung würden jedenfalls Fakten geschaffen, die auch die von Scharf für Oktober geplante Regionalkonferenz bezüglich einer „UNESCO Welterbe“-Bewerbung unnötig machten.

Vielmehr müsse es endlich eine Machbarkeitsstudie bzw. eine Potenzialanalyse zum Thema „Nationalpark Steigerwald“ geben. Nur so könne man ernsthaft und sachlich über die Zukunft des „Hohen Buchenen Walds im Ebracher Forst“ diskutieren. Petersen wird sich dafür auch künftig einsetzen.

Dass nun der Bund Naturschutz (BN) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) – wie bereits im Vorfeld angekündigt – gegen diese Entscheidung klagen wollen, unterstützt Petersen. „Ich halte die Entscheidung des Bayerischen Umweltministeriums für widersinnig. Daher finde ich es richtig, dass BN und LBV gerichtlich dagegen vorgehen wollen“, so Petersen.

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