Steigerwald: Weltnaturerbebewerbung weiterhin ermöglichen

06. August 2015 | Umweltpolitik

MdL Petersen freut sich über Veto des Naturschutzbeirats der Regierung von Oberfranken/ „Schutzstatus für „Hohen Buchenen Forst“ muss erhalten bleiben“

Die SPD-Landtagsabgeordnete Kathi Petersen (Schweinfurt) begrüßt den Einspruch, den der Naturschutzbeirat der Regierung von Oberfranken gegen die Aufhebung des Schutzstatus für den „Hoher Buchener Forst im Ebracher Wald“ eingelegt hat.

„Dies zeigt, dass die Fachleute die Einzigartigkeit und Schutzwürdigkeit von Flora und Fauna im Steigerwald anerkennen“, so Petersen. In dem ca. 775 ha großen geschützten Landschaftsbestandteil, der in dieser Form 2014 vom ehemaligen Bamberger Landrat Günther Denzler ausgewiesen worden war, sind viele seltene Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Hierzu gehören auch die Rotbuchen, deren Schutzwürdigkeit in der Fachwelt allgemein anerkannt ist.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, gilt dies auch für die Experten im Bayerischen Umweltministerium. Die Fachleute von Ministerin Ulrike Scharf seien der Meinung, dass „der Steigerwald nationalparkwürdig und der „Hohe Buchene Wald“ schutzwürdig“ sei.

Wenn sich Scharf nun trotzdem über diese Expertise hinwegsetze und die Annullierung des Schutzgebietes durchführe, so sei dies nicht nachvollziehbar. „Bei allem Respekt für wirtschaftliche Interessen, die in der Region bestehen, kann es nicht sein, dass der Schutz für das betroffene Gebiet aufgehoben wird“, findet Petersen. Der status quo müsse aufrecht erhalten werden, um sich weiterhin für den Titel „UNESCO-Weltnaturerbe“ bewerben zu können.

Die SPD-Landtagsfraktion fordere weiterhin die Durchführung eine Machbarkeitsstudie bzw. Potenzialanalyse, um sachlich zu überprüfen, wie man Umweltschutz und wirtschaftliche Nutzung am besten unter einen Hut bringen könnte, so Petersen.

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