Über 50 Kilometer Staatsstraßen im Lkr. Schweinfurt marode

04. März 2016 | Infrastruktur

MdL Petersen: Brauchen mehr Investitionen in Infrastruktur

Insgesamt 50,6 Kilometer von 189 Kilometern bayerischer Staatsstraßen im Landkreis Schweinfurt sind marode. Das hat eine Schriftliche Anfrage der BayernSPD-Landtagsfraktion an die Staatsregierung ergeben.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Kathi Petersen (Schweinfurt) fordert die Staatsregierung dazu auf, die Investitionen in die Instandhaltung zu erhöhen: "Es ist nicht hinnehmbar, wenn auf Kosten der Sicherheit der Autofahrer gespart wird. Hier muss schnellstens gehandelt werden“.

In ganz Bayern sind 4.894 Kilometer Staatsstraßen marode. Das entspricht 36 Prozent des gesamten bayerischen Staatsstraßennetzes. In ihrer Antwort auf die Anfrage der SPD-Fraktion teilt die Staatsregierung weiterhin mit, dass der Nachholbedarf für die Erhaltung der Fahrbahnen bayernweit bei 734 Millionen Euro (unterfrankenweit: 110 Millionen Euro) liegt. Brücken und andere Ingenieurbauwerke sind dabei nicht berücksichtigt.

Die Staatsregierung sieht aber für Ausbau und Instanderhaltung von Staatsstraßen pro Jahr nur 250 Millionen Euro vor.

Im Durchschnitt werden für die Sanierung von einem Kilometer Staatsstraße 150.000 Euro aufgewendet. "Die Höhe der aktuellen Investitionen reicht überhaupt nicht aus, um die Sanierungskosten zu decken“, so Petersen.

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