Ungewisse Finanzierung am TTZ-EMO in Bad Neustadt Schuld der CSU

11. Februar 2016 | Hochschule und Forschung

MdL Petersen bezeichnet CSU-Vorstoß als Augenwischerei

Dass im TechnologieTransfer-Zentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) in Bad Neustadt (Lkr. Rhön-Grabfeld) hervorragende Arbeit geleistet wird, ist längst über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Dass hervorragende Arbeit aber finanzielle Sicherheit braucht, hat sich offensichtlich erst spät bis zur CSU-Landtagsfraktion herumgesprochen.

Die Anschubfinanzierung für das TTZ-EMO läuft Ende des Jahres aus. Künftig sollen nur noch 200.000€ von staatlicher Seite bereitgestellt werden. Da man aber mindestens 700.000€ braucht, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, hatte die SPD-Landtagsfraktion mit einem Antrag für den Nachtragshaushalt 2016 eine Verbesserung der Finanzierung angestrebt: 750.000€ sollten pro Jahr nach Bad Neustadt gehen. Dies wurde jedoch von der Regierungsfraktion abgelehnt.

Offensichtlich hat die Tatsache, dass das Thema Elektromobilität momentan stark in den Medien ist, bei hiesigen CSU-Politikern zu einem Umdenken geführt: Ein Besuch des Bildungs-Staatssekretärs Georg Eisenreich veranlasste MdL Steffen Vogel zu dem Vorschlag, alle Landtagsabgeordneten, in deren Stimmkreis ein TTZ liegt, sollten sich zusammensetzen, um über sinnvolle Lösungen nachzudenken.

„Wenn der Landtags-CSU etwas am TTZ-EMO liegen würde, hätte sie im Landtag unseren Antrag unterstützen müssen“, so die SPD-Landtagsabgeordnete Kathi Petersen. „Ohne eine gesicherte Finanzierung ist das alles nur Augenwischerei“.

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