Petersen im Gespräch mit Schülern der Adolph-Kolping-Berufsschule Schweinfurt

13. März 2018

MdL Petersen Gast-Lehrerin in Adolph-Kolping-Berufsschule anlässlich des Tags der freien Schulen

Die Adolph-Kolping-Berufsschule in Schweinfurt erhielt einen Besuch der SPD-Landtagsabgeordneten Kathi Petersen (Schweinfurt). Anlässlich des „Tags der freien Schulen“ (12. März 2018) gab sie dort eine Unterrichtsstunde für eine Klasse im ersten Lehrjahr.

Petersen erläuterte zu Beginn, was die Arbeit einer Landtagsabgeordneten mit sich bringt, wie die Tätigkeit im Stimmkreis aussieht und wie die Abläufe im Bayerischen Landtag sind.

Danach übergab Petersen das Wort an die Klasse und stellte sich den Fragen, die sich die Jugendlichen bereits im Vorfeld überlegt hatten. So kamen u.a. die Themen Mindestlohn und Rente zur Sprache.

Besonders für letzteres interessierten sich die jungen Menschen. Petersen betonte, dass die gesetzliche Rente wieder armutsfest gemacht werden müsse. Private Vorsorge sei für viele Menschen keine Lösung, da sie zu wenig verdienten. Im Zuge dessen kam Petersen auch auf Armut im Alter und die Tafeln zu sprechen: „Ich finde gut, dass es Tafeln gibt, aber schlimm, dass wir sie überhaupt brauchen“.

Ein wichtiger Punkt für die Landtagsabgeordnete war das Engagement in Gewerkschaften. Petersen, langjährige Gewerkschafterin, plädierte dafür, sich für seine Rechte stark zu machen. Die aktuellen Betriebsratswahlen böten dafür eine Möglichkeit. „Engagiert euch!“, appellierte Petersen. „Alleine kann man nicht viel durchsetzen. Zusammen ist man allerdings stark“.

Schließlich kam man auch auf das Thema Bildung zu sprechen, für Petersen als Mitglied im Ausschuss für Bildung und Kultus ein wichtiges Anliegen. Die Schüler gaben zu erkennen, dass sie sich mehr Förderung und Unterstützung - auch durch mehr Lehrkräfte - wünschen. Sie erzählten auch von eigenen Erfahrungen aus ihrer früheren Schullaufbahn, in der sie oft zu wenig Unterstützung bekommen hätten. Petersen griff dies auf und machte klar, dass für alle Schülerinnen und Schüler dieselben Rahmenbedingungen gelten müssten: „Alle Kinder müssen die gleichen Chancen in ihrem Bildungsweg haben - unabhängig von ihrer Herkunft“.

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